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Witz 2689

Kirche · Pastor · Beichte · Pfarrer



Ein evangelischer Pastor ist zu Gast bei seinem katholischen Amtsbruder. Er führt den Pastor durch seine Kirche und zeigt und erklärt ihm die ganzen schönen Sachen. Plötzlich klingelt das Handy des katholischen Pfarrers. Der Pfarrer muss sofort weg, um die Sterbesakramente zu erteilen. Er bittet daher den evangelischen Pastor für ihn die gleich stattfindende Beichte abzunehmen. Nach kurzem Disput willigt der Pastor, der keine Ahnung von der Beichte hat, ein, und der Pfarrer gibt ihm ein Buch mit der Auflistung der Sünden und der entsprechenden Sühneleistungen.

Der Pastor setzt sich also in den Beichstuhl und der erste Sünder kommt. Sünder: "Herr Pfarrer, ich habe gelogen!" Der Pastor schlägt in dem Buch nach und findet: Lügen = ein Rosenkranz, und teilt das dem Sünder mit.

Der nächste Sünder kommt: "Herr Pfarrer ich habe gestohlen!" Der Pastor blättert wieder in dem Buch und findet Stehlen = zwei Ave Maria und drei Rosenkränze und sagt das dem Sünder.

Dann kommt der nächste Sünder: "Herr Pfarrer, ich hatte Oralverkehr!" Der Pastor blättert in dem Buch und sucht und sucht; findet aber keine Büßeleistungen für Oralverkehr. In dem Moment läuft gerade ein Meßdiener am Beichtstuhl vorbei. Der Pastor ruft ihn zu sich und fragt: "Sag mal, Junge, was gibts denn hier bei euch für Oralverkehr?"

"Och", sagt der Meßdiener, "Meistens nen Snickers und manchmal auch 10 Euro!"

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Es gibt in Deutschland Regionen, wo man noch regelmässig zur Kirche geht und auch zur Beichte muss. Und so musste auch Franz zur Beichte.

"Herr Pfarrer, ich habe meine Frau betrogen."

"Ja, wer war's denn?"

"Eigentlich möchte ich das nicht sagen!"

Der Pfarrer will ihm helfen: "War's Frieda aus der Finkenstraße?"

"Nein."

"War's die Helga aus der Ahornstraße?"

"Nein."

"War's die Sabine aus der Lerchengasse?"

"Nein", antwortet Franz und verlässt den Beichtstuhl unverrichteter Dinge.

Draußen vor der Kirche trifft er seinen Kumpel. "Na, hast du die Absolution bekommen?"

"Nein, das nicht, aber drei Superadressen!"




Ein Mann geht sonntags zur Kirche und lauscht der Predigt über die Zehn Gebote. Daraufhin beschließt er, endlich mal wieder zu beichten.

"Herr Pfarrer, ich habe gesündigt", beginnt er.

"Dann rede, mein Sohn", fordert ihn der Pfarrer auf.

"Ich habe meinen Hut verloren und bin in die Kirche geggangen, um einen zu stehlen. Dann habe ich Ihre Predigt gehört und mich besonnen."

"Das höre ich gern, denn das siebte Gebot ist mächtig."

"Ja. Als Sie sagten, 'Du sollst nicht ehebrechen', ist mir auch wieder eingefallen, wo mein Hut liegt."




Ein junger Mann beichtet dem Pfarrer er habe gegeigt. Das sei keine Sünde, meint der Pfarrer. Ein zweiter Mann beichtet ebenfalls, er habe gegeigt. Und auch ein dritter und ein vierter. Alle entlässt der Seelsorger ohne Buße.

Anschließend beichtet ein junges Mädchen: "Ich habe mich geigen lassen!"

Da stürmt der Seelsorger aus dem Beichtstuhl und brüllt: "Das ganze Streichorchester nochmals zurück zu mir!"




Sonntag vormittag nach der Kirche. Frühschoppen beim Fischerwirt. Alle Dorfwichtigen inklusive Pfarrer sitzen beisammen. Alle sind fröhlich, freuen sich auf´s Bier, nur der Pfarrer, der schaut ganz grießgrämig drein.

Fragt ihn der Wirt: "Sagen´s Herr Pfarrer, warum sind´s den heute so betrübt?"

Meint der: "Ja, da soll man noch fröhlich sein, wenn einem in der Früh im Beichtstuhl als erstes ein Ehebruch gebeichtet wird."

Da kommt die Wirtin in die Gaststube und sagt: "Gell Herr Pfarrer, da haben´s aber gestaunt, dass heute ich die erste beim Beichten war!"




Ein Pfarrer ist unzufrieden mit der geringen Summe, die er jede Woche im Klingelbeutel findet. Ein Gast schlägt ihm deshalb vor, die anderen Kirchengäste zu hypnotisieren um die Leute dazu zu bringen, etwas mehr zu spenden.

Pfarrer: "Und wie genau mache ich das?"

Gast: "Ganz einfach. Zuerst drehst du die Heizung auf, damit es etwas wärmer als sonst ist. Dann predige in einer monotonen Stimme. Währenddessen nimm eine Uhr an einer Kette und schwinge sie langsam vor den Leuten hin und her. Dann sage ihnen, sie sollen 20 Euro in den Klingelbeutel legen."

Am nächsten Sonntag versucht der Pfarrer es mit dieser Methode und zu seiner Freude ist der Klingelbeutel voll mit 20-Euro-Scheinen.

Das geht eine Weile gut, bis an einem Sonntag, gerade als die Versammlung in Trance verfiel, die Kette von der Uhr abbrach, mit einen dumpfen Knall auf den Boden zerbrach und ihre mechanischen Innereien überall verstreute.

"Scheiße", schimpft der Pfarrer.

Es hat eine Woche gedauert, die Kirche wieder sauber zu kriegen.








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